Gemeinsam unterwegs zum Katholikentag

Auf dem Weg zum Katholikentag: Markus Classen und Hermann Hölscheidt (von links) unterzeichnen die gemeinsame Friedensbotschaft.

Mit einer gemeinsamen Friedensbotschaft, in der sie sich als „verantwortungsbewusste Partner in der Gestaltung von Gesellschaft, Ökonomie und Arbeitswelt“ bezeichnen, beteiligen sich die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) im Bistum Münster und die Diözesangruppe Münster des Bundes katholischer Unternehmer (BKU) an der „Friedensvertrag-Aktion“ zum 101. Deutschen Katholikentag. Dieser findet unter dem Leitwort „Suche Frieden“ vom 9. bis 13. Münster statt.

KAB-Diözesansekretär Hermann Hölscheidt und BKU-Vertreter Markus Classen unterzeichneten in Münster die gemeinsame Botschaft. Beide Verbände bekräftigen darin, dass sie die katholische Sozialllehre und die biblische Botschaft als Grundlage ihres Handelns verstehen.

Hölscheidt lobte die vertrauensvolle Atmosphäre der Gespräche zwischen den Vertretern der KAB im Bistum Münster und der Diözesangruppe des BKU. „Im Mittelpunkt stand bei all unseren Beratungen im Vorfeld der Friedensbotschaft unsere gemeinsame Verantwortung für eine gerechte und würdige Arbeitswelt“, sagte er.

Solidarität, Subsidiarität, Personalität, Gemeinwohlorientierung und Nachhaltigkeit seien Prinzipen, die die Arbeit und das Engagement beider Organisationen leiten, besagt der Text der Friedensbotschaft. Dabei seien sich beide Parteien bewusst, dass es zwischen Arbeitnehmern und Unternehmern unterschiedliche Interessen gebe. Gerade deshalb sei ein fairer und friedlicher Umgang miteinander notwendig – dies gelte vor allem in Konflikten und Auseinandersetzungen. „Mutig neue Wege gehen“, fordern die Unterzeichner von sich selbst und verpflichten sich, diesen fairen Umgang immer wieder beharrlich zu suchen „zum Wohl unserer Mitmenschen, unserer Kirche, Gesellschaft und unserer Umwelt.“

BKU-Vertreter Markus Classen beobachtet mit Freude die vielen Orte im Bistum, an denen bereits Ankündigungen und Programm-Teile zum Katholikentag veröffentlicht werden. „Die Vorfreude auf diese einmalige Großveranstaltung hier in unserer Stadt ist schon an vielen Stellen spürbar – bestimmt werden die Impulse und Gedanken zum Frieden unser Zusammenleben und -arbeiten positiv verändern“, glaubt er.

In Erinnerung an den historischen Beschluss des Westfälischen Friedens 1648 im Münsteraner Rathaus und die ausgesandten Friedensbotschafter, die den Friedensvertrag in die Lande trugen, hatte das Bistum Münster aufgerufen, sich mit diesem Symbol der „Friedensbotschaft“ im Vorfeld des Katholikentages zu beschäftigen. Bis Ende Januar sammelt das Bistum diese Friedensverträge. Beim Katholikentag werden sie in einer Ausstellung präsentiert.

(Text und Foto: KAB, Heike Honauer)

Friedensverträge

Alle gestalteten Friedensverträge können bis zum 1. Oktober 2018 abgeholt werden. Weitere Informationen hier.

    

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